Die Klasse 3 nimmt in diesem Jahr an einem Jahreskurs im Umweltbildungsort am Gertrudenhof teil. Dieser wird von der Umweltpädagogin Nicole Antoine geleitet und durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch die KastanienHof-Stiftung in Köln. Ziel dieses Jahreskurses ist es, bei den Schüler*innen ein nachhaltiges und umweltbewusstes Denken und Handeln zu fördern. Das aktive Handeln durch Forschen und Entdecken steht hierbei im Mittelpunkt. Jeder Kurstag umfasst 3 Stunden, in denen ein Thema praktisch erarbeitet wird. Im Unterricht findet anschließend eine Vertiefung der erarbeiteten Inhalte statt.
Im Folgenden werden die bisherigen Projekte kurz vorgestellt.

In diesem Projekt haben die Kinder das Schaf als ein Nutztier auf dem Bauernhof kennengelernt. Sie haben erfahren, wie man sich einer Schafsherde annähert: Leise sein, geduckt und langsam gehen, die Hand ausstrecken, damit das Schaf Kontakt aufnehmen kann. Die Kinder haben gelernt, wie man einen Schafsstall ausmistet, welches Futter die Tiere bekommen und was wir vom Schaf erhalten.
In diesem Projekt ging es um das Thema „Obst und Gemüse“. Die Kinder haben sich mit folgenden Fragen beschäftigt: Woher kommen das Obst und Gemüse im Winter? Was benötigen die Pflanzen zum Wachsen? Was können wir tun, um keine Lebensmittel wegzuwerfen?
Bei uns auf den Feldern kann im Winter nicht mehr viel Gemüse geerntet werden. Woher das meiste Obst und Gemüse im Winter kommt, haben die Schüler*innen mit einem Quizz im Hofladen herausgefunden.
Die Kinder haben dann überlegt, was Pflanzen brauchen, damit wir sie essen können: einen guten Erdboden, Sonne, Wasser und viel Arbeitskraft.
Anschließend haben wir Obst und Gemüse, das im Hofladen nicht mehr verkauft werden kann, in drei Gruppen sortiert: Das können wir noch essen, das ist als Tierfutter geeignet, das kommt in die braune Tonne oder auf den Misthaufen, weil es schlecht ist.
Zum Schluss haben die Schüler*innen aus Gemüse eine Gewürzpaste für Suppen und Soßen gemacht.




In diesem Projekt ging es um das Thema „Boden“. Um herauszufinden, aus welchen Bestandteilen der Boden besteht, haben die Schüler*innen drei verschiedene Bodenproben genommen: auf der Wiese, auf dem Feld und unter Bäumen. Durch Experimente haben die Schüler*innen herausgefunden, aus was Boden besteht. Er besteht aus Lebewesen (Würmer etc.), Erde, Sand, Ton, Schluff, Wasser, Wurzeln, Luft, Steine und Laub. Danach haben die Kinder Boden selber zusammengemischt.






Ausflug zu den „schrecklichen Echsen“